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Bürgerenergie Rhein-Voreifel eG Eintragung abgeschlossen

Vorstand und Aufsichtsrat bereiten erste Projekte vor

Mit der Gründungsversammlung am 23. Mai 2024 in Rheinbach und der Wahl von Vorstand und Aufsichtsrat wurden die Voraussetzungen geschaffen, um die Genossenschaft nach langer Vorbereitungsphase auf den Weg zu bringen. Nun endlich sind alle Vorprüfungen abgeschlossen und die Genossenschaft im Bonner Genossenschaftsregister eingetragen. Damit ist die Genossenschaft endlich auch offiziell handlungsfähig.

„In einem ersten Schritt werden wir jetzt in Höchstgeschwindigkeit unsere Website erstellen und die Sozialen Medien einrichten, damit die interessierten Menschen in unserer Region einen transparenten Einblick in unsere Arbeit bekommen.“ sagt Vorstandsmitglied Robert Hucho. „Parallel bereiten wir erste Projekte vor.“

„Bei Projekten werden wir uns zunächst einmal auf eher kleine Photovoltaik-Anlagen fokussieren, die entweder einen hohen Eigenverbrauchsanteil oder aber einen klaren gesellschaftlichen Mehrwert haben.“ informiert Vorstand Dr. Georg Schneider. „Idealerweise wollen wir Schulen mit Anlagen ausrüsten und diese Projekte aktiv in den Unterricht einbinden, damit unsere Kinder möglichst viel aus diesen Projekten lernen können.“

Da die Bürgerenergie Genossenschaft sich auf die Fahne geschrieben hat, einen klaren Fokus auf Energie aus der Region für die Region zu legen, werden Kooperationen mit regionalen Energieversorgern und Netzbetreibern angestrebt. Darüber hinaus wird in diesem Zusammenhang erwogen, zunächst einmal in Batteriespeicheranlagen zu investieren, um die Verfügbarkeit Erneuerbarer Energie, unabhängig von der Wetterlage und Tageszeit zu verbessern. Vor dem Hintergrund der umfangreichen Erfahrungen der Vorstandmitglieder in verschiedenen Bereichen der Erzeugung, des Transports und der Speicherung von Energie, wird die Genossenschaft sich aber auch mit den anderen Formen der Erneuerbaren Energien wie Geothermie, Abwärme, Windkraft und Biomasse befassen. Hierfür sollen möglichst viele aktive Mitglieder aus der Region gewonnen werden, die sich und ihr Wissen einbringen wollen oder aber auch einfach investierende Mitglieder sein wollen.

„Für uns ist es wichtig, zu zeigen, dass wir eine Mitmachgenossenschaft sind.“ betont Prof. Hermann Schlagheck Koordinator des Klimapatennetzwerks und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Genossenschaft. „Daher freuen wir uns auf jeden, der Wissen oder Projektideen einbringt, oder aber auch einfach für seine eigenen Projekte von unserer Erfahrung und dem Schwarmwissen der Gemeinschaft profitieren möchte.“ „Zusätzlich ermöglicht jedes Mitglied mit seinem Genossenschaftsanteil auch weitere Projekte in der Region und kann nebenbei auch noch eine Rendite auf sein eingesetztes Kapital erwarten.“ ergänzt Finanzvorständin Stefanie-Maria Sültenfuß.

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